Benutzer Diskussion:Shaase
aus Messingdolle
Pfingstwanderfahrt Saar: Geilomat 3000, heute mit viel Zugabe!
Was? - Kinder- und Jugendwanderfahrt Wo? - Saarburg bzw. SMS (SaarMoselSauer) Wann? - 21.5.10 bis 25.5.10 Wie? – Rudern und warten
Mit etwas mehr als auf der Liste stehenden Leuten fuhren wir am Freitag gegen 17:00 Uhr gen Saarburg. Da sämtliche Vereinsbusse schon ausgebucht waren und es etwas utopisch schien, alles Gepäck und Mannschaft auf 4 Autos zu verteilen, entschied man sich ein paar Tage vorher, den Bus der Ski-Abteilung zu leihen und mit diesem (zusätzlich zu 3 Autos) nach Saarburg zu fahren. Jedenfalls ging es dann, wie immer an Pfingsten, in den altbekannten Pfingststau. Trotzdem konnten wir unser Ziel noch bei Helligkeit erreichen und so die Zelte aufbauen. Zur Freude der schon alt eingeschworenen Saarwanderfahrt-Teilnehmer waren die Jugendlichen der Saarburgjugend wieder an ihrem Stammplatz an der Saar bzw. vor unseren Zelten. Da aber das Gepäck im Bus gelagert war, mit dem unserer Fahrtenleiter (und zwei weitere Teilnehmer) erst um 19:00 Uhr in Stammheim losfuhr, mussten wir uns anderweitig beschäftigen, was auch irgendwie klappte. Als dann gegen 22:30 Uhr der Bus mit Johannes, Moritz, Calvin und dem Hänger ankam, wurde kurzerhand der Gaskocher aus dem Hänger genommen und der Tag endete mit einer Runde Weißwurst vor der Bootshalle.
Navigations(-system) Probleme
Aufgrund der kurzen und anfangs etwas lauten Nacht sahen die Gesichter morgens ziemlich müde aus. Trotzdem wurde das Frühstück ohne weitere Probleme ausgeführt, und zur Überraschung aller Teilnehmer stand da plötzlich in der Frühstückskiste ein großes 1,4 kg schweres Nutella-Glas. Da sich dieser „Schlamm“ großer Beliebtheit erfreute, wurden kurz darauf schon Wetten angenommen, wann denn diese Spezialität aufgebraucht sein sollte. (Übrigens lag Matthias mit seiner Vermutung um einen Tag falsch, das Glas hielt sich immerhin 3 Tage). Jedenfalls kamen wir an diesem Tag nur sehr langsam in die Pötte, so dass wir erst gegen 14:00 Uhr an unserem eigentlichen Einsetzpunkt in Dillingen ankamen. Was aber, wie der Überschrift zu entnehmen ist, nicht nur im Schlafmangel begründet ist. Denn durch ein paar Probleme in der Navigation verzögerte sich die Ankunft von Bus, Hänger und Sebastians Auto um ungefähr 1,5 h gegenüber der Ankunft von Guido, Mattes und Avid. Diese leichte Verzögerung entstand durch ein paar Schleifenfahrten und schwierige Manöver in den doch sehr engen Gassen von Saarburg. Aber so konnte man den Ort schon mal näher erkunden und mal schauen, ob die gute alte Eisdiele noch da war. Schließlich kamen dann die restlichen PKWs an und so konnten wir in aller Gemütlichkeit die Boote aufriggern und zu Wasser lassen. Da aber der Abstand von Frühstück und voraussichtlicher Mittagspause unterwegs zu groß gewesen wäre, entschlossen wir uns, die Mittagspause schon am Startpunkt zu machen. Aufgrund des schon sehr stark scheinenden Jupiters überlegten sich die etwas jüngeren Ruderer wie man denn die Bank zur Skullablage effizient nutzen könnte. Schnell sah die Lösung so aus, dass man sich einfach unter die Skulls setzte und so einen wertvollen Schutz vor der Sonne hatte. Schließlich war die Mittagspause zuende und wir mussten uns wieder unserem Hauptteil der Wanderfahrt hingeben, nämlich dem Rudern. Relativ schnell konnten dann die Boote Peter, Neckar, Marathon und Mosel zu Wasser gelassen werden und los ging‘s gen Dreisbach. Die 21 km wurden ohne irgendwelche Probleme abgerudert, bloß am Ende in Dreisbach gab es bei einigen müde Gesichter. Während die Erwachsenen die fahrbaren Untersätze in Dillingen abholten, verspeisten die Zurückgebliebenen die letzten Doppelkekse. Als alle wieder in Saarburg waren, wurde das Essen vorbereitet und gegessen. Danach lieferten sich einige ein sehr hartes Doppelkopfturnier.
Wo sind die Wormser?
Die zweite Etappe der Wanderfahrt führte uns von der Saarschleife nach Saarburg. Zur Freude von allen merkten wir, dass bei unserer Ankunft in Dreisbach die Freunde des Wormser RV nicht wie letztes Jahr den Steg blockierten und so konnten wir dann relativ zeitig die Boote ins Wasser legen und losrudern. Leider entfiel dadurch der Besuch der Aussichtsplattform über der Saarschleife in den Bergen. Nach ungefähr 5 km kam dann auch die erste Schleuse. Wie immer an der Saar war der Höhenunterschied relativ hoch und so kamen dann auch so Fragen wie: „Kann das vordere Schleusentor aufgehen und wenn ja, werden wir dann nass?“ Da die Schleusen aber idiotensicher gebaut sind, konnten wir die Fragenden beruhigen. Um beim Rudern eine bessere Effizienz zu haben, wurde im Neckar der Satz „Technik kommt vor Kraft“ zum Tagesthema. Und siehe da, schon wurden die anderen Boote gnadenlos überholt und die Neckarmannschaft war nicht mal halb so müde. Um den Hunger zu stillen, legten wir dann noch eine Mittagspause ungefähr 6 km vor Saarburg ein. Obwohl eine Schleuse vorhanden war, entschied sich die Fahrtenleitung fürs Umtragen, denn dieses würde die Zeit für die Pause wesentlich verlängern. Aber wie so oft hielt auch dieser Snack eine kleine Überraschung bereit. Aufgrund von ein paar Verwechslungen beim Packen der Fresstonnen fehlte leider ein Paket Brot und so musste sich der Betroffene nur mit Bananen zufrieden geben. Um jedoch nicht dem Hunger zum Opfer zu fallen, entschloss Matthias sich dazu, das Powerboot Neckar zu steuern. Während der Fahrt wurde dann schon mal über die Ablösesumme für den Schlagmann verhandelt, da besagter Matthias diesen gerne am nächsten Tag in sein Boot übernehmen wollte. Schließlich einigte man sich auf eine nicht öffentlich gemachte Summe. In Saarburg angekommen, erholten wir uns dann erst mal, bevor es dann in die Stadt ging. Noch vor dem Abendessen ging also eine kleine Gruppe von Sightseeing-Begeisterten auf die Saarburg. Und hier war auch die Geburtsstunde des Ritters von Saarburg zu Saarburg auf Saarburg auf dem Pferd. Zusätzlich dazu erzählte Sebastian Ha. etwas über den geheimnisvollen Teller mit Mammutfußabdrücken, die durch eine Schlacht zwischen Caesar und Hannibal entstanden waren. Schließlich machten wir auf dem Rückweg einen kleinen Schlenker über die Eisdiele im Ort. Gut gestärkt ging es dann zurück zum Zeltplatz, wo uns eine leckere Portion Spaghetti-Bolognese empfing. Danach setzten sich noch einige auf die Bank an der Saar um sich das schöne „Rhein-Panorama“ anzuschauen, während die anderen sich bei einer harten Doppelkopfrunde die Köpfe zerbrachen.
Rudern, Tanken, Schwimmen
Unsere dritte Etappe führte uns von Saarburg nach Konz. Da die Strecke nur 14 km lang ist, legten wir zwischendurch nur kleine Trinkpausen ein und fuhren ohne Probleme nach Konz. Dort legten wir dann die Boote traditionell in den Käfig des WSC Konz und machten unsere Mittagspause. Und schon wieder war ein neues Produkt erfunden. Das Kombiprodukt. Es besteht aus einem Trendprodukt (siehe Fahrtenbericht 2009) und einer kleinen Zugabe, in diesem Fall Knäckebrot mit einem Doppelkeks (wobei zwei Scheiben Knäckebrot mit Schlamm in der Mitte als Doppelkeks zählen). Nach der Mittagspause ging es dann mit Auto und Bus zurück nach Saarburg, wobei wir noch einen kleinen Schlenker nach Luxemburg machten, wo wir die Fahrzeuge noch einmal richtig vollgetankt haben. Wieder zurück am Zeltplatz nutzten einige die Gelegenheit, einmal auf absichtliche Weise mit Saarwasser in Berührung zu kommen, kurz gesagt: einige gingen schwimmen oder taten jedenfalls so. Aber bevor wir überhaupt auf den Steg gehen konnten, musste Johannes erst mal die Jugendlichen, die mit ihrer Musikanlage dort waren und schwammen, bitten, uns ein wenig Platz zum Schwimmen zu geben. Nachdem wir uns mit einer Portion Tortellini stärken konnten und Matthias, Sebastian B., und Sebastian Ha. sich über die aktuelle Lage der Deutschen Bahn unterhalten hatten, ging es dann noch einmal zum Ausflug in die Stadt und auf die Saarburg. Dort wurden wieder ein paar seltsame Bewohner aus der Zeit der Schlacht zwischen Hannibal und Caesar getroffen. Wie z. B. den Hausgeist der Saarburg oder auch wieder den Ritter von Saarbug zu Saarburg auf Saarburg auf dem Pferd. Als wir die Burg verlassen hatten, ging es mal wieder zu unserer Traditionseisdiele, um uns für den Rückweg zu stärken. Damit der Weg zurück etwas lustiger wurde, wurden lauter Witze über die Worte location, location, location gemacht. Als wieder alle im Zeltlager waren, gingen die Jüngeren schon schlafen und die Älteren spielten Doppelkopf.
Wasserbillig und zurück
Die vierte und letzte Etappe führte uns von Konz nach Wasserbillig und zurück. Doch schon am Morgen gab es eine kleine Überraschung. Da die Sirenen der Stadt aufheulten, wachten wir alle zeitgleich auf und setzten uns an den mit Brötchen gedeckten Frühstückstisch. Nachdem alle gegessen hatten, fuhren ein paar starke Leute nach Konz, um die Boote aus dem Käfig zu holen, während die anderen schon mal ihre Zelte und ihr Gepäck transportfertig machten. Als alle wieder zusammen waren, ging es nach Konz, um dort noch eine kleine Tour nach Wasserbillig und zurück zu machen. Da abends vorher noch keine Einteilung entstanden war, gingen wir nach einem einfachen System vor: Alle U13 in ein Boot und die anderen nach dem Prinzip bzw. Spiel 1, 2 oder 3. Die 10 km lange Strecke war in gut 1,5 h bewältigt und so konnten wir die Boote in Konz abriggern und verladen. Danach wurde noch ein kleiner Happen zu sich genommen, ein Abschlussfoto vor dem Ski-Bus gemacht und ab ging es gen Bootshaus. Dort kamen wir gegen 18:30 Uhr an und konnten in gut 2,5 h die Boote sauber machen und in die Bootshalle legen. Gegen 21:15 Uhr war dann Ende und die restlichen Teilnehmer konnten auch nach Hause.
Für Insider:
Wann kommt denn die nächste Ruderschranke? Gibst du mir mal die BBK (Backen, Braten, Kochen) rüber? location, location, location planmäßige Störung Kombiprodukt
Sebastian Haase
Teilnehmer: Johannes Langenfeld, Jonas Boll, Sebastian Bothe, Moritz Bößert, Avid Choudhry, Julius Haase, Sebastian Hofmann, Calvin Hohn, Ozan Isikovali, Matthias Lehmann, Guido Leutz, Antonia Loer, Lucas Mandl-Ehmann, Simon Maukner, Max Plotecki, Sebastian Haase
