Bootstypen
aus Messingdolle
Generell wird zwischen Gig- und Rennbooten unterschieden. - Der Begriff Gig stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "leichtes Ruderboot". Dieser Bootstyp wird vornehmlich als Lern- und Übungsboot sowie als Wanderboot eingesetzt. Innerhalb der Gigboote unterscheidet man zwischen A-, B-, C-, D- und E- Booten. A- und B- Boote sind Klinkerboote mit dachziegelartig übereinandergelegten Planken, meist aus Zedernholz. Sie werden wegen ihres hohen Gewichts und Herstellungskosten nur noch sehr selten gebaut. (s.h. beispielsweise Ratibor) C- und D- Boote haben eine glatte Außenhaut; alle habe die gleiche Länge, A- und D- Boote jedoch sind an ihrer breitesten Stelle 1 Meter breit, C- und B-Boote nur 0,78 Meter. (typische C-Boot ist der Franz Lauf) - Das Rennboot wird sehr leicht gebaut. Hier sind die Mindesgewichte für Rennboote nach der FISA-Materialkommission: Einer (Skiff) 14 kg; Zweier o. Stm. 27 kg; Doppelvierer o. Stm. 52 kg; Vierer o. Stm. 50 kg; Doppelzweier 26 kg; Zweier mit Stm. 32 kg; Vierer mit. Stm. 51 kg; Achter 93 kg.
