Celle 2007
aus Messingdolle
5 Männer in Celle im Trainingslager
Wanderfahrt nach Celle an die Aller vom 27.4.07 bis zum 1.5.07
An einem Freitag gings mal wieder, für mich zum ersten mal, los nach Celle. Dieses mal waren wir nur eine kleine Gruppe aus fünf männlichen Ruderern, und weil wir so wenige waren wurde noch so alles mögliche in den Bus geschmissen. Zum Beispiel packten wir die Zelte ein, zum Glück wie sich später herausstellte.
Die Fahrt war wegen des langen Wochenendes mal wieder von Staus geprägt, und Frank, der schon vor Ort war, warnte uns übers Handy vor, dass sich schon eine kleine Gruppe Ruderer im Bootshaus in Zelle eingenistet hat und dass am Samstag noch eine Gruppe von 60 Leuten folgen würde.So kamen wir dann abends, es war schon dunkel, am Bootshaus in Celle an und beschlossen, nicht im Bootshaus zu pennen sondern bauten davor unter Bäumen die mitgebrachten Zelte auf. Als Abendessen gabs Brot, Tomate mit Mozzarella und die, die noch Hunger hatten konnten sich Nudeln mit Tomatensoße von der anderen Gruppe holen, denn diese hatten sich etwas mit den Mengen verschätzt und zuviel gekocht.
Die Nacht und der Morgen danach waren sehr kalt, die andere Gruppe war schon wieder abgereist und wir ruderten unsere erste Etappe, wo es dann plötzlich sehr warm war und Sonnenbrand angesagt war.
Am Nachmittag als wir dann in Celle am Steg anlegten hatte sich auf der Wiese schon ein beachtliches Zeltlager gebildet und wir waren froh, dass wir uns die besten Plätze unter den einzigen Bäumen auf der Wiese gesichert hatten.
Es mangelte allerdings an Leitern des Trainingslagers, sodass wir schon von Kindern gefragt wurden, ob wir es ihnen erlauben würden, in die Stadt zu gehen.
Während Frank und Daniel den Bus voraus parkten gingen Johannes und ich in die Stadt um einen Aufsatz zum Kaffee filtern zu kaufen und stellten dabei fest, dass es in Celle 5 verschiedene Karstadt Bauten gab.
Abends und morgens war es immer sehr kalt, was auch am eisigen Wind lag, wenn wir ruderten war es aber immer sonnig und heiß.Am Sonntag waren wir so motiviert, das wir am der Etappe noch mal ein paar Kilometer weiter ruderten. Am Abend mussten dann bei Lachsauflauf mit grünem Spargel und Kartoffeln zwar die nächsten Etappen geplant werden aber wir waren stolz auf unseren Bonus an Trainingseinheiten. In dem Zeltlager, wo wir uns „eingeschlichen“ hatten, hatten nämlich alle Ruderer mindestens zwei Trainingseinheiten (kurz TEs) am Tag. So diskutierten wir öfter darüber, wie viel TEs wir denn schon gerudert sind und für wie viele TEs eine Malzeit reicht.
Da wir am Sonntag so fleißig Überkilometer gerudert sind, und auch der Montag nicht gerade Kilometerlos war, hatten wir am Dienstag nur noch eine kleine Strecke von ca. 3 Kilometern zu rudern, weshalb wir sehr schnell zurückfahren, und Stau vermeiden konnten.
