Hamburg 2011

aus Messingdolle

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bzw. das, was 2 Monate nach der Fahrt noch bei mir im Gedächtnis hängen geblieben ist:

Osterwanderfahrt Hamburg 2011 – Mensch, die Sommerwanderfahrt ist aber früh dies' Jahr!

Was? - Osterwanderfahrt 2011

Wo? - Hansestadt Hamburg

Wann? - 21.04. - 26.04.2011

Wie? - Rudern und schwitzen


Insbesondere in den letzten Jahren hatte das Wetter viele Facetten zu bieten, wenn wir uns in Hamburg über Ostern mit unseren LuMa's im Bootshaus der Wikinger breitmachten. Da musste man auch schonmal morgens raus und den glatten Steg streuen. Dieses Mal hingegen konnte man größtenteils den Pullover in der Tasche ganz unten stecken lassen, denn es war warm. Für österliche Verhältnisse geradezu tropisch. Nicht nur zweistellige Temperaturen, nein, auch noch mit einer 2 als erster Ziffer.

Am Anreisetag (Gründonnerstag) machte sich Gruppe 1 (bestehend aus Sebastian B., Sebastian. H., Thorsten und Moritz) bereits vormittags auf den Weg gen Norden um in Ruhe einkaufen zu gehen und -wie sich später herausstellte- auch schonmal das Bootshaus vor Ort aufzuräumen, bevor die restlichen Teilnehmer dieser Wanderfahrt ankamen. Dieser Auf- und Umräumaktion sei Dank, konnten wir dann mit einigen Handgriffen nach dem Eintreffen von Frank und Gruppe 2 (Daniel B., Stefan, Jonas, Lucas und Mattes) auch Platz für 10 mobile Betten schaffen. Traditionell mit Dill(h)ering und/oder Würstchen mit Kartoffeln endete dieser Tag.

Eher von Wanderfahrten später im Jahr gewöhnt, lautete die Devise zumindest bei den meisten von uns vor dem Ablegen der Boote: Eincremen nicht vergessen! Danach ging es mit Ratibor und Neckar auf die Bille, vorbei an den diesmal eher gering vorhandenen Teppichen der Berzeliusstraße (dafür mit Spielzeugtraktoren und diversen anderen obskuren Gegenständen im Wasser) hin zum letzten er-ruderbaren Ziel dieses Flusses, direkt an der A1 gelegen. Nachdem wir letztes Jahr dort anstatt es Steges nur noch Überreste in Form sehr viele abstehender Schrauben vorfanden, war dieses Jahr wieder ein echter Steg dort, der es uns ermöglichte, an Land eine kurze Kaffeepause einzulegen. Weiterhin verfolgt von Paparazzo Sascha R., ruderten wir die Bille wieder zurück und dann aber in Höhe der Schleuse zur Elbe noch geradeaus weiter zum Biller Ruderverein, wo wir dann eine Mittagspause einlegten. Nach ausgiebiger Pause und anschließend kurzer Überlegung machten wir noch den kleinen Umweg vorbei an Mc Row (Steg aber dort leider besetzt) zurück zu den Wikingern in Veddel. Da fast alle in unserer Truppe des Doppelkopf-Spielens mächtig sind, brauchte sich niemand um eventuell auftretende Langeweile an den Abenden zu sorgen.

Es folgten zwei schöne Tage an und auf der Alster, die bei diesem Wetter nicht nur von uns als Ausflugsziel genutzt wurden. Es bildeten sich in diversen Nebenkanälen teilweise richtige Staus mit Kanuten, Seglern, Barkassen etc. Da wir in diesem Jahr beim UC Paloma nicht erwünscht waren, verlegten wir die Mittagspause an den Stadtparksee, wo wir ausgiebig pausierten und neben viel Staub auch interessante Tiere (und ihren Herrchen) antreffen konnten. Samstagnachmittag ließen wir unsere beiden Boote bei den Teichwiesen liegen und fuhren mit Bus und Auto zurück. Abends erkundeten wir dann wieder Veddel-City und trafen noch auf einen Mann, der wohl in Leverkusen aufgewachsen war und kurz davon berichtete, uns dann aber relativ schnell von seinen Lebensphilosophien in Kenntnis setzte.

Sonntag starteten wir also von den Teichwiesen zur zweiten Alster-Etappe, zunächst die Innenalster weiter hoch und anschließend wieder ganz runter zur Außenalster, wo wir kurz vor dem Jungfernstieg pausierten und einige dabei sogar ein Bad im Wasser nahmen, die Temperaturen ließen das zu. Auf dem Rückweg nach Veddel überlegten wir, ob wir einen kurzen Abstecher Richtung Hafen wagen sollten. Nachdem aber bereits wenige Meter vor Erreichen des eigentlichen Hafens die erste Welle in den Neckar schwappte, verwarfen wir dieses Vorhaben schnell wieder und drehten um. Am Abend wurde dann noch der Grill angeschmissen.

Der letzte Rudertag führte uns dann nach Bergedorf, die Dove-Elbe-Tour stand also an. Kurz vor der Regattabahn Allermöhe faszinierte uns der Begleiter zwei Rennruder-Boote, der permanent irgendwas in sein Megafon brabbelte, für uns klang das eher nach jemandem, der auf einem Jahrmarkt was vor sich hin nuschelt. In Bergedorf war uns dann beim ansässigen Ruderverein wieder Tür und Tor geöffnet und so konnten wir dort ausgiebig die Sonne genießen. Den Neuengammer Durchstich mussten wir uns in diesem Jahr sparen (zu spät im April war es) und so gings auf dem selben Weg zurück. Abschließend war dann Boote putzen und abriggern angesagt und am nächsten Morgen fanden wir uns recht zeitig auf der Autobahn gen Köln wieder, wo wir dann am frühen Nachmittag diese erste Sommerwanderfahrt des Jahres zufrieden beendeten.


Matthias


Teilnehmer: Daniel Budszus, Frank Mackedanz, Stefan Radermacher, Sebastian Bothe, Matthias Lehmann, Thorsten Ockelmann, Moritz Bößert, Jonas Boll, Sebastian Haase, Lucas Mandl-Ehmann


Und hier wie immer noch einige Stichpunkte für Insider:
• Die modernste Schleuse in Hamburg auf der Welt
• Der A-A – Hund
• Jan, jetzt halt den Rand!
• Bayer Leverkusen – Klamotten? Wo habt ihr die denn her?
• Und es fuhr kein Zug über den Neckar…

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