Hamburg Kinder 2008
aus Messingdolle
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Strebergärten am Bordellteich - Kinderwanderfahrt nach Hamburg
(29.6. - 4.7.2008)
Anreise
Am 29.6. ging es für Guido, Beate, Alex, Antonia und Sebastian H. ab nach Hamburg. Ich (Natascha) kam dann mit dem Flugzeug nach, weil ich vorher noch im Urlaub war. Die Autofahrt soll ganz lustig gewesen sein! Die fünf wollten den Bus von innen mit nimm 2 soft-Papier tapezieren. Am Bootshaus Dresdenia (Dresdener Bank) angekommen packten sie den Bus aus und zogen teilweise Gepäckstücke an der Mauer mit Seilen hoch, weil es zu umständlich war, die Sachen in den ersten Stock zu tragen. Danach riggerten Antonia und Sebastian (Riggerspezialisten) die Boote auf. In der Zeit hatten Alex und Beate schon Spaghetti mit Hackfleischsoße gekocht. Anschließend gingen Guido, Alex und Beate noch aufs Wasser, ein Ründchen drehen. Um etwa 20:15 setzten wir uns dann mit den Leuten aus Dresdenia noch zusammen, um das Fußball-EM-Finale Deutschland gegen Spanien (das war ein echt schlechtes Spiel für Deutschland) auf einer Leinwand in der Bootshalle zu gucken. Über das Endergenis waren wir traurig 0:1. Als das grauenvolle Spiel zu Ende war, setzten sich Antonia, Alexander, Sebastian und Guido noch mal in den Bus und holten Natascha vom Flughafen in Hamburg ab. Danach fielen wir alle hundemüde ins Bett (LuMa).
Tag 1:
Der erste Rudertag begann mit einer 24 km Tour. Wir kamen gegen 14:00 Uhr am Ruderclub an. Danach gingen wir einkaufen und Alex meinte: „Das ist ein blöder Laden“ darauf antwortete Sebastian: „Der Laden ist ja voll besch...“. An diesem Abend gab es Pizza. Antonia, Sebastian und ich schnipselten den Belag zurecht. Dabei erwies sich Sebastian als ausgezeichneter Koch! Nach dem Essen spielten wir Ligretto. Sebastian meinte dann nach jeder Runde „Ich werd immer besser!“. Den Höhepunkt und die beste Stimmung des Tages erreichten wir beim Nachtisch. Es gab Vanillepudding mit Erdbeeren und Schlagsahne.
Tag 2: Rondellteich, Alsterkanal
Am nächsten Tag beim Frühstück herrschte Stille - Warum? Wir waren alle noch total müde vom Vorabend. Doch als wir auf dem Wasser waren, stieg die Stimmung. Wir drehten wieder eine 24 km Runde. Diesmal zum „Bordellteich“ und zum Alsterkanal. Wir kamen wieder gegen 14:00 Uhr zum Bootshaus Dresdenia zurück und beschlossen in die Stadt zu gehen (Postkarten besorgen). In der Speicherstadt entdeckten wir das Miniaturwunderland Ockelmann & Cons. und ein Apple-Haus, aber das war nur der Vorgeschmack. In der Innenstadt gab es Mülleimer mit Sprechblasen, in denen stand zum Beispiel: '24 Stunden geöffnet', 'Bin für jeden Dreck zu haben', 'Ich möchte nicht die Schoklade sondern das Papier' 'Ihre Papiere bitte' oder auch 'Hamburgs kleinste Müllkippe'. An diesem Abend kam uns die Erkenntnis: Nach müde kommt doof und bescheuert.
Tag 3: Zollhafen
Am dritten Tag wurde dann (von A.W.) der Bordellteich konkretisiert, ab dann hieß der Spruch: „Die Inderwanderfahrt bei den Strebergärten am Bordellteich“. Dann kamen wir bald durch die Speicherstadt, es war zu heiß und das Wasser wurde immer flacher. Nach einer kurzen Grundberührung mit den Skulls hatte die Fahrtenleitung plötzlich 'verstellbare Manschetten', da sich der Kleber aufgrund der starken Sonneneintrahlung gelöst hatte. Aber zum Glück gab es ja die weisse Tonne des Jugendwartes: Viel Tape hilft viel! Diese notdürftige Reparatur hielt dann auch für den Rest des Tages. (ok, einmal musste nach 6km noch 'nachgetaped' werden) In der Zwischenzeit waren wir dann auch schon das dritte Mal geschleust und kamen zum Mc-Row! (man sollte nicht glauben, daß der RC Dresdenia den gar nicht kennt) Den hatten wir uns richtig verdient (nach 26 km). Jeder bekam ein kaltes Getränk und dann ging es ab zum RV-Bille. Der Steg war echt beschissen (sehr schmutzig). Dort ließen wir die Boote liegen und fuhren mit der Straßenbahn nach Hause. Dann hieß es Kofferpacken, da wir morgen zum RC Bergedorf umziehen wollten!
Tag 4: Bille
Wir standen früh auf und packten noch schnell die restlichen Sachen in die Koffer, denn es sollte am Nachmittag gewittern und wir wollten alle noch trocken in unserer zweiten Unterkunft (RC-Bergedorf) ankommen. Wir starteten beim RV-Bille und fuhren nach Bergedorf. Auf dem Weg dorthin kamen wir an Kuhwiesen vorbei und machten mit den Booten Gänsejagd. Im Laufe der drei Tage wurde aus Alexander Alexa und aus Sebastian Sebastiana aus Antonia Antonio und aus Natascha Nöel. Alexa und Sebastiana riefen einem Kanu zu: „Plastikbomben“, die Kanufahrer nahmen es mit Humor auf. Dann waren die 19 km geschafft. Die Boote wurden auf die Wiese gelegt und Guido ging mit Sebastian(a) den Bus beim RV-Bille abholen. Kaum waren die zwei weg, fing es an zu schütten und es hörte wenn überhaupt nur für kurze Zeit auf.
Tag 5: Abreise
Als wir aufwachten, regnete es in Strömen und wir beschlossen dann, dass wir früher nach Hause fahren. Wir zogen nach dem Frühstück unsere Regensachen an, riggerten die Boote ab und wuschen sie. Nach dem Verladen wärmten wir uns mit heißem Kakao auf. Das geplante Grillen fiel dann buchstäblich ins Wasser und wir brieten das Fleisch und die Würstchen in der Pfanne an, machten danach noch schnell das Bootshaus sauber und um 15:35 Uhr fuhren wir dann in Richtung Süden (zum BoHa). Gegen 22:30 Uhr waren wir mit allem fertig und durften nach Hause.
Sebastian Haase & Natascha Henze
Teilnehmer: Beate O., Natascha H., Antonia L., Alexander W., Sebastian H.
Fahrtenleitung: Guido L.
