Neuwied 2005

aus Messingdolle

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Neuwied - Bonn - Stammheim

April 2005


Was anfangs nur eine fixe Idee während des Anruderns war, nahm dann doch relativ schnell Gestalt an. Eine Mannschaft war schnell gefunden und zwei Anrufe später hatten wir auch ein Boot, sowie einen Bustransport zugesagt.

Nun hieß es die Woche über Daumen drücken, dass der neue Vereinsbus wenigstens nur eine Woche Lieferverzögerung hatte. Donnerstag abends dann die Entwarnung: “Bus ist da!“ Also konnten wir Samstag dann in aller Frühe aufbrechen, Richtung Neuwied.

Nur das mit dem Wetter sollte man in Zukunft besser organisieren, denn wir fuhren von Stammheim aus erst einmal in eine schön verschneite Winterlandschaft, hatten nur dummerweise den Günni und keine Ski auf dem Hänger. In Neuwied war dann eigentlich keiner so richtig begeistert von der Aussicht nun in ein Boot zu steigen und bei strammen Gegenwind den Rückweg nach Stammheim anzutreten, aber was wollte man machen, kneifen zählt ja bekanntermaßen nicht.

Bis zum Andernacher Loch hatte sich die Stimmung dann im Gegensatz zur Wolkenbasis, dank einiger Gesangseinlagen doch deutlich gehoben. Ab hier mussten wir dann die Mannschaftsaufgabe lösen, einigermaßen trocken durch die Wellen zu kommen.

Bad Honnef stellte dann den ersten rettenden Steg dar, und diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Hier erklärten wir sodann inmitten der Ordnung, die Kindertrainingslager so gemütlich machen, dass wir die Strecke bei diesem Wetter nicht mit EuReGa-Hintergedanken führen. Schließlich gingen wir gestärkt, trocken und gewärmt den letzten Teil unserer Tagesetappe an, um nach ca. sieben Stunden endlich in Bonn aus dem Boot steigen zu können.

Den nächsten Morgen ging es nach einem späten Frühstück wieder in Richtung Bonner RG und dann weiter nach Stammheim, obwohl uns hier die SWB etwas im Stich ließ, Läufer haben an manchen Tagen einfach Vorrang ;-). Dafür wurden wir aber vom Wetter doch mit etwas mehr Nachsicht behandelt, bis auf einen kleinen Schauer. So konnten wir dann noch unsere Hausstrecke mit einer mehr oder weniger fitten Mannschaft relativ schnell bewältigen, mit dem Ergebnis, dass unser spätes Starten nicht noch von einem viel späteren Ankommen geprägt war.

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