Rhein-Wanderfahrt 24./25.6.

aus Messingdolle

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Pleiten, Pech und...ach jedes Jahr dieselbe Sch....schöne Tagestour

Also im Prinzip ist das ja alles gar nicht so schwer: ein paar Ruderwillige rudern Samstag von Stammheim nach Düsseldorf und Sonntag von Bonn nach Stammheim. Da hört es mit der glorreichen Simplizität aber schon auf. Denn da gibt es etwas bzw. jemanden, der die ganze Sache sich und den anderen ein bisschen schwerer machen will: der Fahrtenleiter! Und das war ich in diesem Falle mal höchstpersönlich selbst. Immer stand man im Mittelpunkt des Geschehens...weil man wieder irgendwas vergessen hatte. Das ging schon Samstag morgen los, als die Fahrtenleitung vergaß, dass man in der Mittagspause vielleicht auch gerne mal was essen würde. So fuhr Kiki nochmal los, um die Fresstone mit essbarem Inhalt versehen zu können. Also gegen 10.30 Uhr gings dann aufs Wasser und immerhin: ab dann lief es wie geplant. Mit Ratibor (Sebastian, Johannes L, Gertrud, Daniel M und Steffi), Lahn (Bernhard, Kiki, Adrian, Antonia und Matthias) und Margot (Florian und Andreas L) ging es nach Düsseldorf. foto:11833 Für Gertrud, Sebastian und mich gings mit der S-Bahn wieder zurück nach Stammheim, die anderen fuhren mit Bus+Hänger zurück. Und gegen früher Abend kam dann auch gleich der zweite potentielle Stör-Faktor dazu: laut Wetterbericht stand eine leichte Wetteränderung ab Sonntag mittag bevor: starke Gewitter mit allem, was zum Spass haben dazu gehört. So wurde kurzherhand der Plan des Frühstücks am Bootshaus Sonntag morgen über Bord geworfen und noch Brot eingekauft, damit wir dann am Sonntag morgen direkt nach Bonn fahren und bevor es aufs Wasser ging noch etwas Essbares zu uns nehmen konnten. Abends waren dann alle beim Grillen versammelt, zu dem auch noch Klaus-Heinrich (der eigentliche Mit-Fahrtenleiter, der wegen Uni-Stress aber kurzfristig das Mitrudern absagen musste) und Johannes P hinzustießen.

Die Teilnehmerzahl änderte sich Sonntag nicht, da für die 3, die nur Samstag mitruderten am Sonntag 3 Neue hinzukamen. Soweit so toll: alle Sonntag um 8.30 Uhr wie verabredet am BoHa. Tjaha, jetzt war Kopfrechnen gefragt: Antonia und Adrian sowie Daniel wurden von den Eltern direkt nach Bonn gefahren, also blieben 9 Leute übrig. Na passt doch perfekt. Klarer Fall von denkste: denn gestern fuhr Bernhard den Bus, heute brachte uns aber Norbert Pawlik nach Bonn. Also Platz im Bus für 8 Leute. mööööööp. Schoisendreck. un nu? Dankenswerterweise fuhr Sebastians Mutter noch mit nach Bonn, sodass sich dieses Problem damit gelöst hatte. Und nach einigem nicht weiter nennenswerten Hin-und Her in Bonn waren wir dann auch alle schließlich am Steg versammelt und konnten nun Boote aufriggern, nachdem ja alles aus dem Bus ausgeräumt und dieser inzwischen wieder abgefahren war. Nur so nach etwa 10 Minuten stellte sich heraus, dass nur ein Teil des vorhergehenden Satzes stimmte: Der Bus war wieder weg, ja. Aber ganz ausgeräumt?: Nein. Die für den Ruderbetrieb nicht unerheblichen Stemmbrettschrauben waren noch im Bus. Und da waren sie ja so gut aufgehoben. arghgrmpfl. Sebastian und ich also direkt los zum Bonner Ruderverein um nach ein paar Schräubchen zu betteln, zum Glück mit Erfolg, sodass auch die Ratibor rudertüchtig gemacht werden konnte. Schnell noch bisschen Happa Happa und dann rauf aufs Wasser, wiederum so gegen 10.30 Uhr. Diesmal mit Gertrud, Sebastian, Daniel M, Barbara und Andreas F in der Ratibor; Johannes L, Antonia, Adrian, Julia und Matthias in der Lahn und Florian und Steffi in der Margot. foto:11935 Nene, was ein Spass, vor allem in der Lahn. Es ist mir ja nicht begreiflich, wie Personen über 1,80 Meter bzw. Julia ist es nicht begreiflich wie Personen unter 1,60 Meter in diesem Boot vernünftig rudern wollen. Und da wir dies wie gesagt nicht ergründen konnten, konnte man den Ruderstil in diesem Boot freundlich formuliert getrost als "äusserst verbesserungswürdig" bezeichnen. Da das Wolkenbild mittags keine klare Aussage lieferte, ob das anstehende Unwetter bereits in den nächsten ein bis zwei Stunden lospoltern würde, beschlossen wir, in Porz nicht anzulegen, sondern bis Stammheim durchzurudern, was wir dann gegen 15 Uhr erreichten. Dort wurden Boote ge- und die restlichen Fressalien so gut als möglich ver-putzt. Insgesamt hat es dann doch - trotz der teilweise widrigen Umstände und dem ziemlich schwülen Wetter - allen Spass gemacht.

Matthias

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