Skiffwochenende
aus Messingdolle
Die 48 Stunden von Hürth
Ja, die hatten eine Menge in sich. Zwischen Freitag, 19.06. und Sonntag, 21.06.2009 bereicherten wir den Rasenplatz der Hürther Rudergesellschaft mit unserer Anwesenheit, einigen kleinen und großen Zelten und jeder Menge Boote.
Die Anreise erfolgte Freitag nachmittag, durch diverse Umstände insbesondere beim Verladen in Fühlingen, erreichte aber der Hauptteil der "Stammmannschaft" Hürth erst gegen 19 Uhr. In aller Ruhe wurden die ersten Zelte aufgebaut, das Abendessen zubereitet und anschließend -kurz bevor es ganz dunkel wurde- auch noch von einigen wenigen ein erstes Ründchen auf dem Otto-Maigler-See gedreht. Zu später Stunde wurden noch einige Werwölfe auf das Dorf losgelassen, anschließend wurden aber auch diese Spielkarten wieder eingesammelt und zur Nachtruhe übergegangen.
Der Samstag begann für Florian und Mattes etwas früher als für die meisten anderen, sodass die beiden mal rüber auf die andere Seite zum Freibad gucken wollten und daraus dann eine Runde um den ganzen See wurde. Auch Johannes genehmigte sich eine Rude Frühsport und drehte auf dem Wasser schon die erste Runde vor dem Frühstück. Dieses begann auch alsbald nach der Ankunft von Gertrud mit zahlreichen Brötchen. Nach besagter Nahrungsaufnahme wurden gleich die ersten Boote reserviert und das bunte Treiben auf dem See nahm an Fahrt auf. Inzwischen stießen auch Klaus-Heinrich, René und nachmittags auch noch Klaus hinzu und selbst Stefan Zuther stattete uns für etwa 90 Minuten einen Besuch ab. Florian testete dann auch gleich als erster unfreiwillig die sehr angenehme Wassertemperatur und analysierte seine Situation nach dem Reinfall mit den Worten "Hab mich hier in Algen verheddert" die vom Angler am Ufer freundlich mit den Worten "Jung, dat is meine Schnur" kommentiert wurden. Natürlich bleib dies nicht das einzige Boot samt Besatzung in Schräglage, die Algen brachten aber auch andere Teilnehmer in Probleme. Insgesamt konnten mit der jetzt gewachsenen Teilnehmerzahl fast alle Boote auf dem Wasser angetroffen werden und dabei auch die verschiedensten Kombinationen, die teilweise auch (in Anlehnung an die Emden-Wanderfahrt 2006) neue Rekordversuche in Sachen Bootsbesatzung nach sich zogen. So erfreute sich der Troll am Samstag bis zu 4 Aufsitzern, am Sonntag waren es nicht rudernderweise sogar deren fünf. Der Abend beinhaltete eine ausgiebige Grillage und man ließ es sich gutgehen. Mit diversen Wasser- und Fußbällen ließen sich auch die Nicht-Ruder-Zeiten zwischendurch bestens überbrücken.
Der Sonntag brachte nach einem ausgiebigem Früstück eine ordentliche Portion Regen mit sich, sodass wir erst einmal warteten und die letzten und durchnässten Nachkömmlinge (Antonia und Nils) in Empfang nahmen. Die letzten Stunden vor der Rückreise gab die Sonne aber nochmal alles, sodass nicht nur die Zelte wieder pünktlich zur Abfahrt trocken waren, sondern auch noch die ein oder andere Abschlussrunde auf dem See gedreht werden konnte.
Insgesamt war es eine sehr schöne, wenn auch viel zu kurze "Mehrtagesfahrt".
"Stammmannschaft": Beate Ockelmann, Georg Schäpermeier, Matthias Lehmann, Lucas Edwards, Regine Ockelmann, Jascha Ulrich, Florian Kaulhausen, Carina Arlt, Tim Arlt, Guido Leutz, Johannes Langenfeld, Thassilo Bücker, Thorsten Ockelmann.
Außerdem u.a.: Christian G., Klaus-Heinrich Scholz, Antonia Loer, René Wigbels, Klaus Langenstück, Getrud Langenfeld.
Matthias
Und hier wie immer noch einige Stichpunkte für Insider:
- Klaus-Heinrich zu Werwolf: "Darf ich da jemanden dissen?"
- Florian zur Rolle der Frau in Sizilien: "Find ich gut!"
- Und noch immer ist der ominöse Fußballspieler nicht identifiziert, der Sonntag früh um viertel vor zwei sein Unwesen trieb...
